Tage des Legislativen Theaters - Theater als Mittel politischer Beteiligung Wien, Linz und München (3.-5. Dez) 2004 (frühere omepage in Rekonstruktion)


Tag des Legislativen Theaters - Theater als Mittel politischer Beteiligung


27.10.2004 im Bildungshaus der Arbeiterkammer Linz, Jägermayrhof
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Augusto Boal and Julian Boal present history and praxis of the Legislative Theatre,

Matthias Thonhauser and Michael Thonhauser talk about austrian projects Linz 2004


Wolfgang Goede www.casa-luz.de/empowerhaus in PM 2 / 05, S. 20:
http://www.pm-magazin.de/

Wo die Zuschauer zu Schauspielern werden

Eine neue Theaterform erobert die Welt. Die klassische Form, das dem Publikum eine geschlossene und damit unveränderbare Welt darstellt, erweitert sich zu einer dialogischen Form, bei der die Zuschauer zu Schauspielern werden und in die Handlung eingreifen. Die Grenze zwischen Bühne und Publikum verschwindet. Dieses Forum-Theater, entwickelt von dem Brasilianer Augusto Boal, wird mittlerweile in hundert Ländern gespielt. Der Theaterpädagoge Helmut Wiegand beschreibt in seinem neuesten Buch* die Philosophie dahinter und die verschiedenen Spielarten. Das Forum-Theater lässt sich in der Schule, im Betrieb oder im Stadtteil inszenieren. Menschen, die in diesen sozialen Gruppen einen Konflikt haben, spielen diesen in einem improvisierten Stück vor. Jeder im Publikum darf jederzeit „Stop!“ rufen und die Rolle des im Konflikt stehenden Menschen weiterspielen. Dieser wird zum Zuschauer und bekommt einen bunten Strauß an Aktionsmöglichkeiten und Handlungsalternativen serviert. Daraus kann er sich für die Konfliktlösung die heraussuchen, die ihm am geeignesten erscheinen. Die Teilnehmer dieses Mitspiel-Theater erfahren sich als „selbstlernende Subjekte, die ihre Lebensumstände eigenhändig verändern können“, wie Boal diesen interaktiven Prozess beschreibt. Er selber hat diesen in Rio de Janeiro zum „Legislativen Theater“ weiterentwickelt. Bewohner von Stadtteilen stellen ihre Probleme mit den Behörden auf die Bühne, entwickeln durch die Mitspielmethode Lösungsvorschläge, formulieren daraus Gesetzesvorlagen und bringen diese im Stadtrat ein – dreizehn davon erhielten in der Stadt am Zuckerhut Gesetzeskraft. Im Buch finden sich aktuelle Anwendungsbeispiele aus aller Welt. In Österreich brachten Obdachlose eine „Deklaration für die Rechte wohnungsloser Menschen“ in den Gesetzgebungsprozess ein, in niederländischen Schulen werden damit Rassismus und Mobbing zum Thema gemacht, in Dörfern Äthiopiens der Umgang mit Sexualität und die Gefahren von Aids durchgespielt, in Indien die weithin missachteten Rechte der Frauen von denselben eingefordert.



www.theatreof theoppressed.org

www.wegezumziel.at

home.arcor.de/Letsch/cto-rio.htm

*)Helmut Wiegand (Hg): Theater im Dialog – heiter, aufmüpfig und demokratisch. ibidem-Verlag, ISBN 3-89821-333-1, 24,90 Euro.


Kopftuch-Szene in Auflösung
Kopftuch-Szene in Auflösung
**Veranstaltungsreihe 3.-5. Dez 2004 in München**

Legislatives Theater in der interkulturellen Arbeit, Einführung, Fortbildung und Planungstreffen


Ein Vortrag dazu entlang einer **Powerpoint-Präsentation**

Weiteres dazu im **Forum zu partizipativen Arbeitsweisen**
Erinnerung an Kopftuch-Szenen im Landtag 2000

Legislatives Theater ist eine Weiterentwicklung der Methode Forumtheater.

In den 60er-Jahren entwickelte der Brasilianer Augusto Boal diese Form des interaktiven Theaters mit pädagogisch-politischem Ansatz.


Forumtheater eröffnet Menschen Spielräume, um soziale Konflikte und Probleme, sowie die Ursachen im jeweiligen Umfeld sichtbar zu machen. Die Theatermethode ermöglicht deren Bearbeitung und das gemeinsame Aufbereiten von Veränderungsmöglichkeiten.


Das Spezielle am Legislativen Theater ist, dass die erarbeiteten Lösungsideen gesammelt, anschließend in Normen verarbeitet und dann den entsprechenden Stellen zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Der Kompetenz von Betroffenen, für ihre eigene Situation Lösungen zu finden, wird dabei ein wesentlicher Stellenwert gegeben.


Ziel der Veranstaltung: Legislatives Theater als Methode für die Bearbeitung sozialer Konflikte im Bereich der Arbeitswelt und der Kommunalpolitik kennen zu lernen bzw. auszuprobieren.

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Zielgruppen: Gesellschaftspolitisch interessierte und engagierte Menschen; Personen, die eine (interessen-)politische Funktion ausüben; Betriebsrät/-innen und Personalvertreter/-innen; Menschen, die im Bereich Betriebs-, Stadtteilarbeit und Regionalentwicklung arbeiten; Trainer/-innen und Interessierte, die die Methode kennen lernen möchten.


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Sinnes- und Ausdrucksübungen: Sehen wir, was wir sehen?


LINZ: 13.00 - 18.00 Uhr:

Theorie und Praxis des Legislativen Theaters

Zunächst berichtet Augusto Boal im Rahmen eines Vortrages über die Entstehung und Praxis des Legislativen Theaters in Brasilien. Im

Anschluss werden die TeilnehmerInnen aber selbst beispielhaft einen legislativen Theaterprozess mit seinen wichtigsten Entwicklungsphasen

erleben und mitgestalten.

(Eigene Themen und Problemstellungen mitbringen!!!)


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Partnerübungen zu Ausdruck und Veränderung: Erst wenn ich meine eigenen Grenzen erkenne, kenne ich auch andere ...


18.00 - 20.00 Uhr:

Anwendungsmöglichkeiten des Legislativen Theaters

TeilnehmerInnen und ExpertInnen diskutieren konkrete Anwendungsmöglichkeiten dieser beteiligungsorientierten Theaterformen in der Kommunalpolitik und in der Arbeitswelt. Außerdem werden konkrete - mit dieser Methode in Österreich gemachte - Erfahrungen vorgestellt.

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Der Gesetzgebende als Inszenierung: Einbringende (links), ein Präsidium, das das in erster Linie das Publikum befragt,

Pro und Kontra werden von jeweiligen "Anhängern" aus dem Publikum ausgeführt und jeweils mit einer sehr kurzen Erwiderung,

vorgestellt. Das Volk stimmt dann ab.



Themengruppen:

(unvollständig, aus der Erinnerung, ich nehme gern hier genauere Berichte rein:)

Arbeitslosigkeit als moralischer Druck (schlechter Umgang mit Arbeitslosen)

Unternehmen in die Soziale Pflicht nehmen (bei Entlassungen steigen die Steuern)

Das Recht auf Natur / Der Kampf um Bäume auf dem Grundstück

Information und Mitsprache bei Mobilfunk-Antennen

Diskriminierung Homosexueller (Partnerschafts- und Sorgerecht und Einwirkungen der Kirche)

Frauen im gesellschaftlichen Schönheitswettbewerb


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Eine Stadträtin in der Vorschlags-Kommission, Julian Boal als Joker, Augusto Boal im Präsidium mit Beisitzenden


Organisatoren für Linz und Wien:

matthias.thonhauser@tele2.at

michael thonhauser http://www.wegezumziel.at/
Internationale Links zum Theater der Unterdrückten:

Weitere in deutsch folgen unten
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Die Internationale des Theater der Unterdrückten (most english)

International Labour Organization
International Labour Organization


internationale Abeits-Organisation

Promoting decent work for all - english - francais - español und


CIARIS - Theatre of the Oppressed

**SITI SU INTERNET** di Giolli (italian) and


**The Applied and Interactive Theatre Forum**


Das gabs in Wien:

Theater & Partizipation Die Kunst des sozialen Zusammenhalts


Veranstaltungen mit Augusto Boal und Julián Boal

21.–26. Oktober 2004, http://www.argeforumtheater.at.tf/ Lehrgang

"Theaterpädagogik zwischen Selbsterfahrung und politischer Aktion", Wien


Veranstaltungen mit Augusto und Julián Boal in Wien: VHS Meidling

21.10.04 19.00: Vortrag – Theater und Partizipation, Hauptbücherei Wien

22.10.04 13.00 – 21.00 Uhr: Tag des Legislativen Theaters, VHS Meidling

23. - 26.10.04 Theaterwerkstatt – Wer befreit Hamlet, Antigone & Co?!,

23. und 24.10.04 jeweils 19.00-22.00 Uhr: Forumtheateraufführungen mit

Gruppen aus verschiedenen Bundesländern


ARGE Forumtheater Österreich, Neubaugasse 51/1/10, 1070 Wien

Tel. 0676/3473701; e-mail: office"at"lisa-kolb.at


Augusto BOAL

Rio de Janeiro, Begründer des „Theater der Unterdrückten“, gilt als der international bedeutendste Theaterpädagoge unserer Zeit. Auf Basis seiner Theatermethode „Legislatives Theater“, hat er als Stadtrat in Rio de Janeiro zahlreiche gesetzliche Initiativen beteiligungsorientiert mit der Bevölkerung entwickelt.

Die UNESCO hat Boals Theaterformen als offizielle „Methode der sozialen Veränderung“ anerkannt.


Julián BOAL

Paris, Historiker und Soziologe, Theaterpädagoge,

Mitbegründer des ITO (International Theater of the Oppressed Organisation)

München: Veranstaltungsreihe 3.-5. Dez 2004
Wir können uns auch weiter beklagen, über die Regierungen, die Kürzungen, die Stimmung, das Wetter.

Wir können aber auch unterscheiden, was wir selbst bestimmen: Gesetze, Regierung, Wetter?


"Die da oben", sagen alle, die Kinder geblieben sind, früh resigniert haben.

Wir übernehmen Verantwortung, sagten viele BrasilianerInnen, die sich an die "Radikalisierung der Demokratie" gemacht haben.


So, wie der Beteiligungshaushalt in Porto Alegre, der von der engagierten (Minderheits-) Arbeiterpartei PT und ihrem Bürgermeister in der fast bankrotten Stadt zu einem weltweit beachteten Aufschwung geführt hat: Sie konnten sogar die Steuern erhöhen, um die Stadt in Schwung zu bringen.


Der Grundgedanke der Radikalen Demokratie zieht sich auch durch das Legislative Theater, das Augusto Boal in seiner Amtszeit als Vereador, Stadtrat (oder besser Senator) der Stadt Rio de Janeiro in den Jahren 1990-1996 entwickelte:


Seine Theater-Gruppe, die er als Mitarbeitende anstellen konnte, entwickelte mit Gruppen deren Szenen, welches Unrecht, welchen Mißstand sie beseitigen wollen. Zuerst stellten sie diese Themen einander in kleinen Festivals vor, dann der Bevölkerung, mit der Aufforderung, diese Szenen, wie im Forum-Theater üblich, zu verändern.


Die Änderungsvorschläge werden von einer Fachgruppe zu Gesetzesvorschlägen formuliert, und obwohl in der Minderheit, setzte die Patei 13 davon um, manche hatten langfristig Auswirkungen auf die Bundespolitik.


Das kann auch bei uns von den Veränderungen in der Schule und im Gesundheitswesen, von Sparzwängen und Kürzungen, von Globalisierung und sonstigen Bevormundungen in der Politik handeln. Und Vorsicht: Trotzdem macht es Spass! Wir werden höchstens in einer Szene jammern.


Augusto Boal,

der diese Methode in seiner Amtszeit als VEREADOR, als Parlamentarier der Stadt Rio de Janeiro entwickelt hat,

hat uns bei der europäischen Konferenz in **München 1997** und in einem Workshop, dessen Ergebnisse wir im Rathaus präsentierten,

seine Arbeitsweise und die der Gruppen in Rio vorgestellt.


Es gab auch Legislatives Theater für Graz (05.2001) und wir hatten eine Inszenierung am Münchner Marienplatz im April '98

als öffentliche Expertenanhörung **Sollen wir die Flüchtlinge aushungern?**


In Zusammenarbeit der Paulo-Freire-Gesellschaft mit dem NORD SÜD FORUM München e.V. im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, 80336 München:


Veranstaltungsreihe 3.-5. Dez 2004 in München


Legislatives Theater in der interkulturellen Arbeit, Einführung, Fortbildung und Planungstreffen


Freitag abend: Vortrag und Fachgespräch:

Legislatives Theater von der Praxis über die Theorie zu unserem Tun?

Berichte von der Entwicklung und den bisherigen Projekten

Powerpoint-Präsentationen (kurze und lange Version) auf Anfrage

Samstag ca 10-18 Uhr: Workshops zur Theaterarbeit:


Einstieg in Körperarbeit und Ausdruck :
Generative Themen der Teilnehmenden:


Forum-Szenen zur Aktivierung des Publikums:
Ausblick in Legislative Veränderungen:
Aufgaben des Joker im Theater der Unterdrückten


Sonntag ca 11-14 Uhr: Begleitungen zur politischen Umsetzung

Wie es weitergehen kann:

Arbeitsgruppen und Projekte 2005:

- 14. Dez 04 Proben der Samba-Gruppe zur Sicherheitskonferenz

1. + 3. Dienstag im Monat attac-Theater-Gruppe zur Legislativen Orientierung

Legislatives Theater zur Beteiligung in der interkulturellen Arbeit
Quellen:
Bücher und Internet: external image placeholder?w=200&h=111Augusto Boal: Legislative Theatre (bisher nur potuguese und engl.)
Legislatives Theater: Augusto Boal in Rio de Janeiro und München 1997
Vom Theater der Unterdrückten zum Legislativen Theater, Bericht von der Europäischen Konferenz zum Legislativen Theater 23.-27. Oktober 1997 in München mit Augusto Boal und sein Buch, die Übersetzung erschien, mit aktueller Ergänzung auch in

Helmut Wiegand (Hg): Theater im Dialog: heiter, aufmüpfig und demokratisch:

Deutsche und europäische Anwendungen des Theaters der Unterdrückten.

Mit einem Beitrag von Augusto Boal. als Buch bei mir oder im ibidem-Verlag zu haben: http://www.theaterderunterdrueckten.de/

forum zu partizipativen Arbeitsweisen /

forum zum Legislativen Theater **http://www.fritz.forumservice.de/>**in fünf Schritten


zur damaligen Fachkonferenz

http://www.bjr-online.de/bjr_docs/00383.html

http://www.radikalerkonstruktivismus.de/boal.html


Gruppen

Empowerment - Bürgeraktivierung - Zivilgesellschaft


Lieben Gruss, und ich freu mich auf Reaktionen,


fritz letsch schreib mir


http://home.arcor.de/letsch/homepage.htm oder http://fritz-letsch.de/

aktuelles über http://de.groups.yahoo.com/group/fritz-letsch/
Bericht: (Baustelle)

Vortrag entlang an der **Powerpoint-Präsentation**
Themensammlung
Die braune Suppe: Dreckige Luft zieht übers Land, und keiner spricht drüber
Warum haben Sie einen Fahrschein?

Zur Frage der Verwendung der öffentlichen Mittel
Beteiligungshaushalt und mögliche Steuererhöhung
Das massive Ansteigen der Rüstungsexporte unter Rot-Grün:

wie können wir die Parteien qualifiziert beeinflussen?
Die Prestige-süchtigen Autos nehmen sich Platz in der Stadt:

Wenn ich ein Auto hätte, würde ich es hier parken ...

Der Katalysator reinigte das Gewissen
Bilder der Angst

Gegenbild der Bedrohung

Energie für Veränderung

persönliche Szenen entwickeln
Arbeit in Würde

Situationen zu Hartz IV und den Befürchtungen der Sozialhilfe- und Arbeitslosenhilfe-Empfangenden,

Fragen der Selbsthilfe und Selbstorganisation bis hin zu möglichen Selbsthilfegenossenschaften

Weiteres dazu im **Forum zu partizipativen Arbeitsweisen**
Erinnerungen und Berichte:

Kopftuch-Szenen im Landtag beim Curinga-Projekt Dez 2000

männer nehmen es nicht so schwer
männer nehmen es nicht so schwer

Vom Theater der Unterdrückten zum Legislativen Theater,

mit Augusto Boal Oktober 1997
Gut 30 Theater-KollegInnen aus Brasilien, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Schweden, Österreich und Deutschland trafen sich in München,

um neben Erfahrungsaustausch und -Weitergabe ihrer Arbeit mit dem Theater der Unterdrückten die neue Anwendung im Feld der Politik für ihre eigenen Länder zu entwickeln.

Die Teilnehmenden der Konferenz haben mit Studierenden und Interessierten Szenen aus dem eigenen Erleben erarbeitet, um sie dem Publikum im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses vorzustellen:
Projekte:

  • Gewalt in einer binationalen Ehe bringt die Problematik der modernen Sklavenhaltung durch unser aktuelles Ausländerrecht zutage

  • Eine verdeckte schwul-lesbische Doppel-Hochzeit sollte die Situation einer Ausländerin und die Liebe von zwei Paaren schützen und legalisieren

  • Der Stadion-Neubau auf den begrenzten Flächen der Bürger macht Geschäfts- Interessen sichtbar - und auch Kultur-Verhältnisse überbezahlter Dirigenten?

  • Kann ein garantiertes Grundeinkommen die Situation belasteter Familien verbessern?

  • Wer hat wieviel Platz zum Leben und wie gestaltet es sich gemeinsam?

  • Unsere unbewältigte Vergangenheit rülpst ausgerechnet zur Reichs-PogromNacht wieder in der "Hauptstadt der Bewegung"? (nicht vorgestellt)

  • Der rassistisch überraschende Überfall in der U-Bahn

preussische Tochter und Hippie-Mäde
preussische Tochter und Hippie-Mäde

andere Reaktionen:

... Ich war dieses Wochenende (hier in Spanien mit Feiertag am 6.) auf einem Soziale-Forum-Treffen in Málaga, bei dem Untertreffen zum Thema "Situation des Gay-Lesben-Bi-Trans-Aktivismus in Lateinamerika und Afrika", im Moment kommt dieses Thema (und die Thematik der politischen Arbeit zur Immigration und Asylanträgen auf Grund von Verfolgung sexueller Orientierung) in den GLTB-Initiativen hier in Spanien als neue Zielrichtung gerade auf (in einem politischen Moment kurz vor der Verabschiedung des Gesetz der Homoehe, leider wenig begleitet von einer internen kritischen Diskussion über die Institution der Ehe an sich, und mit der Aussicht der Veränderung des Transsexuellen-Gesetz mit Abschaffung der Operationspflicht für die Änderung des Personenstands, vorgesehen für Ende 2005...).

Liebe Grüsse, Astrid