hier noch ein Teil eines Berichtes eines Zuschau-spielers:

"Habt ihr jemals ein Stück im Theater gesehen, in dem die Geschichte, das Spiel oder die Regie oder sonst irgendwas euch nicht gefallen hat, und habt ihr euch dann gesagt: ‘Wenn ich das Stück spielen oder inszenieren würde, wäre es viel besser. Das geschieht euch gewiss.

Mir ist das viel geschehen, und es mag sein, dass ich von Natur aus ein kritischer Mensch bin. Aber einmal war es wirklich anders, und ausser ein paar Szenen am Anfang des Stückes, die vorbereitet waren, war ich wirklich Teil des Stückes!

... Die Gruppendynamik, die sich entwickelte, war sehr interessant, die Fortsetzung des Stückes, die die Zuschau-spielerInnen zusammen erarbeiteten, war außerordentlich und stellte neue Fragen an alle ..."
Saleh abu-Riash (Schluß der damaligen Seite www.geocities.com/shimfiramle/Festival-Bericht.htm)

heutige LINKS auf theatermachtpolitik.wordpress.com

ein paar deutsche links zum Forumtheater aus früherer Zeit, ohne Garantie:
www.sabisa.de
www.theaterspiel.de ca 2010
http://de.groups.yahoo.com/group/boal-in-der-schule

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Legislatives Theater für Graz (05 2001)
Vier Jahre lang, von 1993-96, praktizierte Augusto Boal als Stadtrat der Partido dos Trabalhadores (PT) in der 12-Millionen-Stadt Rio de Janeiro eine äußerst ...
korso.at/archive/korso/kunst/boal.htm

Kultur - Korso
... Jahre lang Koordinatorin des vom im Mai verstorbenen Regisseur und Theatermacher Augusto Boal gegründeten „Zentrums des Theaters der Unterdrückten“.
korso.at/content/blogcategory/0/205/10/180/index.html

Meldungen - Kultur - Korso
17. Sept. 2009 ... ... Österreich veranstaltet und ist dem am zweiten Mai verstorbenen Augusto Boal , dem Erfinder und Mentor des Forumtheaters gewidmet.
korso.at/content/view/3995/205/

Hier ein Videoauszug aus der ersten Aufführung in Yaffo, Israel?

anlässlich der Tarabut-Konferenz: http://www.youtube.com/watch?v=wSrIoTkBgRI

Das Stück wird in der Form des Forumtheaters gespielt, das heißt, dass nach ungefähr 20 Minuten das Spiel vom Publikum weitergeführt wird. In diesem ersten Fall haben wir ziemlich viel diskutiert und nicht sehr viel gespielt, und zu einer zufriedenstellenden Lösung sind wir eigentlich nicht gekommen. Die einzige konkrete Idee ist eigentlich eine kapitalistische, und die gefiel den meisten nicht.

Der liberale Kapitalismus schafft ja nicht wirklich eine Realität, in der alle die gleichen Chancen haben. Aber wir spielten ein paar Versuche durch, ein Teil war auch lustig, und das ist ja nicht weiter schlimm.

Die Schwierigkeit in diesem Fall ist, dass es nicht um einen persönlichen Konflikt geht: Die drei Kommissionsmitglieder Yaa'kow, Shulamit und Bentzi kennen die "Opfer" kaum, und wenn sich diese dagegen auflehnen, dass sie abgewiesen werden, nützt das nichts.

Ein neuer Fall dieser Art von Diskriminierung ist irgendwie interessant: Ahmed Tarabin ist weißhäutiger als die meisten Menschen, die ich kenne, mit ganz weißen Haaren, wie mein Vater ungefähr. Das Dorf ("Moshav"), in das er und seine Familie aufgenommen werden wollten, ist mehrheitlich mit Einwanderern aus Kerala besiedelt, die ganz schwarz sind. Das geht aber nicht, denn er ist Araber, und die Juden wollen keine Araber in ihrem Dorf....

Verschiedene Artikel in der englischsprachigen Presse: http://electronicintifada.net/v2/article11151.shtml
http://www.haaretz.com/hasen/spages/1157044.html

Ja, und diese Angelegenheit steht natürlich nicht alleine da. "Ha'aretz" berichtet, diese Knesset sei die rassistischste seit der Staatsgründung: http://www.haaretz.com/hasen/spages/1157857.html

Die Probleme, die der Zionismus in dieser Region schuf, können nicht mit einem Abkommen zwischen Bibi und Abu Mazen gelöst werden, andererseits hilft der andauernde blutende Konflikt in der Wilden Westbank nicht, um unsere Gesellschaft gesünder zu machen.
Wir machen hier unser Bestes, um herauszufinden, wie es sich gleichberechtigt zusammenleben lässt. Aber wir brauchen dafür Unterstützung, sowohl materielle wie geistige. Wer nur irgendwie kann, oder irgendeine Idee hätte, wir bedanken uns immer sehr herzlich!
Schöne Ostern und schönes (zweites) Pessachfest (das erste ist ja schon hinter uns) für alle!
Uri
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